Wer sind wir?

Die erst am 1. Januar 1958 von Bischof Leibrecht von der Stadtpfarrverweserei zum Stadtpfarramt erhobene Kath. Kirchengemeinde St. Karl Borromäus Winnenden ist eine erst durch Zuzug in den frühen Nachkriegsjahren entstandene, aus 25 Teilorten bestehende typische Diasporagemeinde mit heute 7386 Katholiken: Sie hat deshalb notwendigerweise drei Gemeindezentren :

1. Die Stadtkirche St.Karl Borromäus in Winnenden


Glockenläuten (Aufnahme von Bernd Siegordner, Erlangen)
Die Stadtkirche ist der Entstehungszeit entsprechend (1959/60) ein geradliniger Hallenbau aus Stahl, Beton und Glas, den Gestaltungsmitteln der damaligen Zeit. Während das von dem Kunstmaler Baumhauer entworfene Altarkruzifix und der Tabernakel sich eher gotischer Stilart nähert, verkörpert das französische Tauffenster des Bildhauers Hägele (Glaswerkstätte Derrix Rottweil ), als Betonglasfenster gestaltet, die Moderne. Den monoliten Taufstein taucht es zugleich in hellgelbe, feuerrote und tiefblaue Lichtstrahlen. Der aus 5 Bildgruppen zu je drei Gemälden bestehende Kreuzweg des Künstlers Raphael Seitz unterscheidet sich von herkömmlichen Kreuzwegen nicht nur durch seine Größe , sondern auch durch die Art seiner Darstellung. Beabsichtigt ist eine verbindende Beziehung des Betrachters zum Bild. Der das Stadtbild Winnendens prägende, schlanke Glockenturm ist das höchste Bauwerk der Stadt. Die 1964 gegossenen fünf Glocken des Turmes läuteten, ehe sie nach Winnenden kamen, vom 2.bis 6.September 1964 beim 80. Deutschen Katholikentag in Stuttgart die Gottesdienste ein.


2. Das Maximilian-Kolbe-Haus im Schelmenholz

1971 - 1972 erbaut

Einweihung 12.9.1973

3. St. Maria in Berglen-Oppelsbohm

1967 - 1968 erbaut